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Frisch erschienen: Mein Whitepaper zum Digitalization Canvas

Die Digitale Transformation ist gefühlt schon immer mein Thema: Zunächst war ich in der Buchbranche selbst ein Teil davon. Dies begann vor vielen Jahren, als ich in unserem damaligen Unternehmen Kreutzfeldt Electronic Publishing die Anfänge des eBook-Markts mit gestalten durfte, und führte mich später in die Rolle des Director Content Management EU beim kanadischen eBook-Anbieter Kobo. Heute unterstütze ich viele meiner Geschäftskunden im digitalen Wandel, und zwar in ganz unterschiedlichen Branchen.

Aus dieser Arbeit ist ein praktisches Tool hervorgegangen: der Digitalization Canvas (DC). Vergleichbar mit dem bekannten Business Model Canvas ist er ein visuelles Framework, mit dem man das komplexe Thema „Digitalisierung“ auf einen Blick fassen kann. Ich habe ihn als Hilfsmittel entwickelt, um damit die digitale Transformation eines Unternehmens zu begleiten. In einem Diagramm werden auf einer Seite alle wichtigen Aspekte übersichtlich gesammelt, so dass sie gemeinsam analysiert und Zusammenhänge zwischen einzelnen Elementen erkannt werden können.

Digitalization Canvas

Ich habe mich entschieden, den Digitalization Canvas nicht nur meinen Kunden, sondern generell allen Interessenten zugänglich zu machen. Aus diesem Grunde habe ich ein Whitepaper veröffentlicht, in dem ich ihn als Instrument vorstelle und verschiedene Einsatzszenarien beschreibe. Das neunseitige Whitepaper kann ab sofort kostenlos hier über den digital publishing report bezogen werden.

Übrigens: Am 11. März 2019 stelle ich den Digitalization Canvas außerdem in einem einstündigen Webinar persönlich vor.

Der DC selbst hat sich über mehr als ein Jahr schrittweise entwickelt: Nachdem ich eine erste Fassung im Herbst 2017 im Rahmen meines Vortrags „The Digital Transformation of the Book Industry“ auf der Jahrestagung des European Organization Design Forums vorgestellt habe, habe ich ihn anschließend aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und von Feedback immer weiter optimiert, bis er die heutige, für mich „bewährte“ Form erhalten hat.

In Workshops mit meinen Kunden beginnen wir meist mit einer Standortbestimmung. Hier kann der Digitalization Canvas wertvolle Erkenntnisse liefern. Er unterstützt alle Beteiligten dabei, gemeinsam Klarheit über den derzeitigen Stand zu gewinnen und zu bestimmen, wie für sie die nächste Stufe aussehen soll. Da alle auf denselben einseitigen Canvas schauen, sind sie tatsächlich „on the same page“. Dadurch fällt es leichter, Wissen und Ideen von allen zusammenzutragen und gemeinsam weiter zu entwickeln. Je nach Branche befinden sich meine Kunden in unterschiedlichen Phasen der Digitalisierung. Im DC unterscheide ich drei Level: „digitale Inseln“, „digitale Integration“ und „digitale Innovation“.

Ist die digitale Transfomation auch in Ihrem Unternehmen aktuell ein Thema? Gern tausche ich mich mit Ihnen dazu aus, ob und wie der Digitalization Canvas auch für Sie ein geeignetes Tool sein könnte. Und falls Sie sich für eine externe Unterstützung interessieren: In vielen Fällen ist eine Beratung bzw. Begleitung hierzu für kleine und mittlere Unternehmen förderfähig. Sprechen Sie mich sehr gern darauf an!

1. März 2019|

Warum ist „künstliche Intelligenz“ für mich als Coach ein wichtiges Thema?

„Elements of AI“ – so lautet der Titel eines großartigen Online-Kurses der Universität Finnland, den ich gerade absolviert habe. Nachdem künstliche Intelligenz (KI) nicht nur in der medialen Öffentlichkeit immer wichtiger wird, sondern tatsächlich zunehmend in unsere Leben einzieht, wollte ich besser verstehen, worum es wirklich geht.

Als Beraterin und Coach, zwar mit reichlich digitaler Erfahrung und etwas IT-Hintergrund in meiner Biografie, aber ohne selbst jemals Programmiererin gewesen zu sein.

Zertifikat Artificial Intelligence Course

Warum ist „künstliche Intelligenz“ nun aber für mich ein so wichtiges Thema? Dies hat mindestens drei Gründe. Die ersten beiden haben mit meinem Job zu tun, der dritte ganz einfach damit, Mensch und Bürgerin zu sein.

  • Viele meiner Klienten haben mit der fortschreitenden Digitalisierung zu tun. Einige wenden schon heute KI selbst an (beispielsweise als Software-Unternehmer mit Deep Learning Expertise oder als Biologe und Environmental Data Scientist), andere werden dies künftig tun. Die Jobs manch anderer Kunden werden aber auch aufgrund des Einsatzes von künstlicher Intelligenz verschwinden oder sich stark verändern. Neue werden entstehen.Beeindruckend, wenn auch umstritten, sind die Zahlen einer Studie der Oxford University: Sie ergab, dass ungefähr 47% der US-amerikanischen Arbeitsplätze durch die weitere Digitalisierung wegfallen könnten. Das Forscherteam um Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborn analysierte hierfür 702 Berufe. Betroffen werden ihnen zufolge v.a. Tätigkeiten sein, bei denen es auf Mustererkennung und Reiz-Reaktions-Schemata ankommt. Denn hier liegen die Stärken von KI.
  • Der Einsatz von KI bietet beeindruckende Chancen – man denke etwa an personalisierte Therapien für schwere Krankheiten oder selbstfahrende Autos, die uns weniger Verkehrsopfer und gewonnene Lebenszeit bringen. Sie birgt aber auch Gefahren. Künstliche Intelligenz per se ist weder „gut“ noch „schlecht“. Ihre Wirkung hängt u.a. davon ab, auf welche Ziele hin sie programmiert wird, anhand welche Daten sie lernt und ob all dies offen und transparent oder in einer „black Box“ geschieht. Hierfür brauchen wir einen Rahmen, den nicht einzelne globale Firmen oder z.B. die chinesische Regierung setzen, sondern den wir in demokratischen Gesellschaften diskutieren und gemeinsam gestalten sollten. Davon bin ich überzeugt. Dies geht aber nur, wenn sich möglichst viele Menschen wenigstens in Ansätzen damit beschäftigen.

„Elements of AI“ ist ein Projekt der Universität Helsinki und des Beratungsunternehmens Reaktor. Die Regierung in Helsinki hat sich zum Ziel gesetzt, dass schon bald 1% der finnischen Bevölkerung grundlegendes Wissen über KI besitzen. So soll das kleine Land im Norden Europas vielleicht nicht bei der Entwicklung, dafür aber bei der Anwendung dieser Zukunftstechnologie vorn mit dabei sein. Was wäre, wenn wir uns dieses Ziel hierzulande zum Vorbild nehmen?

Ich bin mir sicher: Auch mich wird das Thema „künstliche Intelligenz“ so schnell nicht mehr loslassen. Was hinter Begriffen wie neuronalen Netzen, Deep Learning oder „unsupervised learning“ steckt und warum auch ein Algorithmus Vorurteile haben kann, dazu konnte ich bei „Elements of AI“ einiges an Grundwissen mitnehmen. Das Schöne: Der Online-Kurs vermittelt einem die Grundlagen der künstlichen Intelligenz so, dass man fast nur seinen gesunden Menschenverstand einsetzen muss. Ich durfte viele Aufgaben lösen und durchaus auch einige kniffelige Fragen beantworten, musste aber keine Zeile Code programmieren. Mal sehen, das Coden kommt dann vielleicht später? Für dieses Jahr haben die Macher einen zweiten Teil angekündigt …

Wer neugierig geworden ist:
Hier geht’s direkt zu „Elements of AI“ (auf Englisch)

https://www.elementsofai.com/

5. Februar 2019|

You decide about your Story: Die Kraft der eigenen Geschichte

 „Du entscheidest über deine Geschichte.“ Oder „You decide about your story.” Egal in welcher Sprache: Dies ist für mich ein ganz wichtiger Satz.

Ich habe festgestellt, dass in dieser Aussage, so einfach sie auf den ersten Blick auch wirken mag, ganz viel steckt – bzw. dass man sehr viel daraus schöpfen kann. Dies habe ich für mich persönlich erlebt, aber auch bei vielen meiner Klientinnen und Klienten beobachtet. Deswegen widme ich diesem Satz heute einen eigenen Blog-Beitrag.

„You decide about your story“ verweist für mich zum einen auf die Freiheit, die die allermeisten von uns haben. Gleichzeitig spricht er auch die Verantwortung an, die sich für uns daraus für unser eigenes Leben ergibt.

Lebensgeschichte Story

Wenn wir unsere eigene Lebensgeschichte, unsere berufliche Biografie oder auch – als Unternehmerin oder Unternehmer – die eigene Firmengeschichte anschauen, dann stecken wir in der Story, um die es geht, gerade mittendrin. Wichtig ist dabei: Diese Geschichte hat zwei Teile. Einer liegt in der Vergangenheit und einer in der Zukunft. Über beide können wir entscheiden: „You decide about your story“, gilt für beide Blickrichtungen, für das was war und das was in Zukunft passieren wird.

Ja, auch für den Teil unserer Geschichte, der in der Vergangenheit spielt, können wir heute aktiv entscheiden, wie unsere Story lautet. Dabei geht es nicht darum, dass wir uns eine fiktive Geschichte ausdenken und uns und anderen etwas vormachen oder gar vorlügen. Sondern es geht darum, dass eine Story immer subjektiv ist.

Je nachdem, wie wir die objektiven Fakten interpretieren, was wir betonen und was wir weglassen, für welchen roten Faden in der Geschichte wir uns also entscheiden, kann unsere Story ganz unterschiedlich lauten. Sie wird sich für uns auch anders anfühlen. Und entsprechend anders wird diese Story dann vermutlich auch in der Zukunft weitergehen …

Machen wir einen kurzen Exkurs in die Filmwelt: Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass bei einem Film zwischen dem Plot und der Storyline unterschieden wird. Der Plot beschreibt die vordergründige Aneinanderreihung von Ereignissen – dies wäre in unserem Fall der Lebenslauf mit all seinen Daten und Fakten oder die chronologische Unternehmensgeschichte. In der Story geht es jedoch um das Leitmotiv und die Gefühle des Helden. Hier stehen Kopf und Herz im Mittelpunkt, eine Geschichte vergisst man nicht so leicht.

Lernen wir jemanden kennen und erzählen ihm aus unserem Leben, dann schildern wir ihm oder ihr unsere persönliche Story, nicht den Plot unseres Lebens. Wenn wir nicht gerade in einem Vorstellungsgespräch sitzen, geht meist nicht um eine vollständige Auflistung von Jahreszahlen und Ereignissen, sondern darum, was uns bislang wichtig war und heute wichtig ist, und auch um die Emotionen, die wir dabei erlebt haben. Unser persönliches WARUM hat bei der Auswahl der Dinge, die wir erwähnen, einen wichtigen Anteil.

Übrigens haben Geschichten in den letzten Jahren auch in die Unternehmens­kommunikation verstärkt Einzug gehalten. Dies hängt mit der starken Wirkung von echten Stories zusammen. Wir Menschen lieben seit jeher gute Geschichten, sie transportieren Emotionen, sie können uns Kraft geben und inspirieren. Storytelling ist ein wirkungsvoller und inzwischen ein sehr beliebter Ansatz im Marketing und in der PR vieler erfolgreicher Firmen von Siemens über Apple bis hin zu Google.

Die „Zutaten“ einer guten Story sind dabei – da sind sich alle einig: ein Grund, warum sie erzählt werden (hier kommt wieder unser persönliches WARUM ins Spiel, ein Held (ja, das sind wir!), ein Konflikt sowie Emotionen.

Konflikte gehören somit nicht nur dazu, ein Konflikt sogar zentral für eine Story. Auch für Ihre persönliche Geschichte sind die Wendepunkte, die Krisen und Weichenstellungen also ganz wichtig. Steckt man mittendrin, mag man sich oft eine stabile „langweilige“ Phase wünschen, aber erst mit diesen Punkten und deren Lösung entwickeln wir uns weiter und können wachsen.

Entscheidend ist dabei: Können wir die Krise als Möglichkeit zur Weiterentwicklung, als Übergang zu einem neuen positiven Kapitel sehen?

Wollen Sie Ihrer persönlichen Story auf den Grund gehen, lohnt es sich, einmal für sich diese Fragen zu beantworte:

  • Welche zentralen Wendepunkte, Krisen und Konflikte gab es bisher in Ihrem Leben
  • Wie ging es Ihnen damals? Was haben Sie gefühlt und warum?
  • Haben Sie sich eher als handelnder Akteur erlebt oder als passives „Opfer“ der Umstände? Falls Sie sich bislang eher passiv erlebt haben: Was passiert, wenn Sie testweise die Geschichte einmal so formulieren, dass Sie etwas aktiv (wenn vielleicht auch unbewusst) entschieden haben? Die Entscheidung kann dabei übrigens auch darin bestehen, einen Weg nicht zu gehen, etwas nicht zu tun.
  • Was haben Sie an diesem Punkt in Ihrem Leben mitgenommen?
    • Was war an dieser Stelle wichtig und hat Ihnen geholfen?
    • Wofür sind Sie möglicherweise dankbar?
    • Was war hinterher anders?
    • Welches „Learning“, welche Stärke oder welche Fähigkeit hat seitdem einen festen Platz in Ihrem „persönlichen Rucksack“?
    • Übrigens, meist haben wir uns an eine bestimmte Einordnung bzw. Deutung von Ereignissen gewöhnt. Dies war allerdings häufig eine (unbewusste) Entscheidung unter mehreren Alternativen. Und die könnten wir ggf. auch heute noch anders treffen!Die Story eines jeden Menschen – und auch eines jeden Unternehmens – sagt viel über unsere eigene Identität, unser eigenes Selbstverständnis aus. Sie hilft uns dabei, zwei grundlegende, persönliche Fragen zu beantworten: Wer bin ich? Und warum bin ich hier?

Es lohnt sich, sich die eigene Geschichte zu erzählen und sich bewusst für eine „stimmige“ Story zu entscheiden! Von einer starken Story geht eine Kraft aus, die einen für den weiteren Weg motiviert. Sie schärft den Fokus (manchmal gibt sie auch überhaupt erst einen), sie hilft tagtäglich dabei, unter mehreren Alternativen die „richtige“ Option zu erkennen, sie gibt einem Mut und Sicherheit für die vielen kleinen und manchen großen Entscheidungen auf dem weiteren Weg. Sie ist damit u.a. auch ein wirksames Mittel gegen Zögern, Blockieren und Verzetteln.

Klar ist: Natürlich haben wir nicht allein Einfluss auf unsere Story. Auch die Rahmenbedingungen, andere Menschen etc. sind hierfür wichtig. Die Interpretation der bisherigen Story und unsere Entscheidungen in Bezug auf unsere künftige Geschichte, die gehören jedoch uns selbstWir können Sie gestalten und wir sind dafür verantwortlich. Meine Erfahrung ist: Wer seine Story aktiv formuliert und sich klar für sie entschieden hat, der wird automatisch schneller und fühlt sich sicherer nach vorn und gekräftigt nach hinten.

Übrigens, häufig ist es leichter, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen und besonders auch neue Sichtweisen zu entdecken und sie neu zu interpretieren, wenn man dabei einen anderen Menschen als Sparringspartner(in) an seiner Seite hat. Daher ist die Entscheidung über die eigene Story auch immer wieder ein wichtiges Thema in meinen Coachings.

 „You decide about your Story“: Das Wichtigste in Kürze

  • Wir entscheiden bewusst über unsere bisherige Geschichte. Es sind fast immer mehrere „rote Fäden“ möglich, je nachdem, wie wir die Ereignisse der Vergangenheit interpretieren und in welchen Kontext wir sie setzen.
  • Auch über unsere künftige Story entscheiden wir – nicht komplett allein, denn es kommt natürlich auch auf die Rahmenbedingungen und andere Menschen an –, aber wir haben meist einen großen Anteil daran.
  • Treffen wir diese Entscheidungen aktiv, so stärkt uns dies, es gibt Sicherheit und einen klaren Fokus.
  • Als Unternehmer tun wir gut daran, diese unsere Story jetzt auch gezielt mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden teilen. Im „Storytelling“ passiert dies häufig in Form von exemplarischen Geschichten (dies ist wiederum ein eigenes Thema!)
7. Januar 2019|

Frische Antworten: Interview zur beruflichen Neuorientierung

Menschen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für ein Coaching. Relativ viele meiner Klienten sind unglücklich in ihrem Job und möchten sich beruflich neu orientieren. Daher bekomme ich zu diesem Thema immer recht viele Fragen.

Ich habe mich entschieden, diese einmal zu bündeln und ausführlich zu beantworten. Das Ergebnis lesen Sie jetzt hier im Interview (Link)!

Beraterin für den beruflichen Neustart
7. September 2018|

Förderung für kleine und mittlere Unternehmen über unternehmensWert:Mensch

Ab sofort bin ich als Prozessberaterin im Förderprogramm unternehmensWert:Mensch autorisiert. Das bedeutet, dass meine Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen in vielen Fällen über das Programm unternehmensWert:Mensch gefördert werden kann – und das bis zu 80 Prozent. Diese Möglichkeit besteht speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern.

Als Beraterin und Business Coach arbeite ich sowohl mit einzelnen Klienten in Hamburg als auch mit Teams und kleineren Unternehmen, schwerpunktmäßig in Norddeutschland. Eine Förderung ist für Sie denkbar, wenn ich Sie als Unternehmen dabei unterstütze, innovative, mitarbeiterorientierte Personalstrategien zu entwickeln. Was das konkret bedeuten kann, lesen Sie weiter unten.

Attraktiv an dem Programm ist aus meiner Sicht, dass gezielt eine Beratung und Begleitung gefördert wird, bei der Unternehmensführung und Mitarbeiter gemeinsam individuell maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik entwickeln. Und das ist ein nicht immer einfacher und zugleich extrem wichtiger Prozess. Meiner Erfahrung nach ist die Unterstützung durch eine neutrale Beraterin bzw. einen Berater dabei oft erfolgskritisch oder zumindest sehr förderlich. In der Praxis fehlen gerade kleineren Firmen manchmal die hierfür notwendigen Ressourcen. Wie gut, dass es hierfür eine großzügige Förderung gibt, so dass auch ihnen diese Möglichkeit ohne allzu hohe finanzielle Hürden offensteht.

In welchen Fällen kann unternehmensWert:Mensch für Sie und Ihr Unternehmen interessant sein?

Eine Förderung kommt in Frage, wenn es darum geht, nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen – und dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an mit einzubeziehen und mitzunehmen. Firmen als Ganzes „fit für die Zukunft“ zu machen, und zwar so, wie es individuell zu ihnen passt, ist mir ein wichtiges Anliegen. Häufig – aber nicht immer – spielt dabei die digitale Transformation eine wichtige Rolle. Sprich, es geht darum, wie man die Chancen der Digitalisierung ganz konkret und angemessen nutzen und die digitale Transformation so durchlaufen kann, dass das eigene Unternehmen gestärkt daraus hervorgeht.

Dazu gehört:

  • alle Beteiligten für aktuelle und zukünftige Herausforderungen – etwa aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, des demografischen Wandels oder gewichtigen Veränderungen in der eigenen Branche – zu sensibilisieren,
  • u.a. in Workshops gemeinsam angemessene Antworten darauf zu finden und Lösungen zu entwickeln, die zum jeweiligen Unternehmen und den dort tätigen Menschen passen,
  • eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur zu etablieren, die den Wandel unterstützt und die dazu beiträgt, Fachkräfte und andere Mitarbeiter zu binden und neue für das Unternehmen zu gewinnen.

Wichtig: Kein Unternehmen gleicht dem anderen, somit sind auch die Herausforderungen individuell verschieden. Meine Beratung ist daher stets zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. Nach einer gründlichen Analyse erarbeiten wir gemeinsam Lösungen, die zu Ihnen und Ihren Mitarbeitern passen. Anschließend begleite ich Sie bei der Umsetzung.

Meine Prozessbegleitung kann dabei formal zwei verschiedene geförderte Handlungsfelder betreffen:

  1. Personalführung: Eine moderne Personalführung berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten, bindet diese aktiv in Entscheidungen ein und fördert sie unter Berücksichtigung der aktuellen Lebenssituation.
  2. Wissen & Kompetenz: Wissen muss im Betrieb gehalten und innerbetrieblich weitergegeben werden. Der digitale Strukturwandel erfordert zudem neue Kompetenzen und Qualifikationen. Dafür müssen Beschäftigte gezielt weitergebildet und die Lernmotivation der Belegschaft gefördert werden.

Wer wird konkret gefördert?

Für das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch gelten eine Reihe von formalen Kriterien, die ich gerne gemeinsam mit Ihnen prüfe. Hier die wichtigsten:

  • Sitz und Arbeitsstätte Ihres Unternehmens befinden sich in Deutschland.
  • Ihr Jahresumsatz ist geringer als 50 Mio. EUR oder die Jahresbilanzsumme liegt unter 43 Mio. EUR.
  • Ihr Unternehmen besteht seit mindestens zwei Jahren.
  • Sie haben mindestens eine(n) sozialversicherungspflichtige(n) Beschäftigte(n) und weniger als 250 Beschäftigte in Vollzeit. (Teilzeitbeschäftigte werden dabei anteilig berücksichtigt.)

Wie hoch ist die Förderung? Und woher stammen die Fördergelder?

Sind in Ihrem Unternehmen weniger als 10 Beschäftigte tätig, dann erhalten Sie bis zu 80 Prozent Zuschuss. Bei 10 bis 249 Beschäftigten beträgt die Förderung 50 Prozent. Gefördert werden maximal 10 Beratungstage. Einzelheiten dazu erläutere ich gern persönlich.

Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wie läuft unternehmensWert:Mensch genau ab? Was ist der erste Schritt?

Haben Sie den Eindruck, dass eine entsprechende Beratung und Begleitung etwas für Sie und Ihr Unternehmen sein könnte und möchten Sie gern mehr erfahren? Dann sollten wir persönlich miteinander sprechen. Ich lade ich Sie gern zu einem informellen Kennenlerngespräch ein. Am besten rufen Sie mich zur Terminvereinbarung an oder wählen sich direkt im Online-Kalender einen Termin aus. Bitte geben Sie in Ihrer Nachricht an, dass Sie sich für unternehmensWert:Mensch interessieren.

Die anschließende, verpflichtende Erstberatung in einer regionalen Erstberatungsstelle ist ebenfalls kostenlos. Gern bereite ich diese formale Erstberatung mit Ihnen vor und begleite Sie zu dem Gespräch. Hierfür entstehen Ihnen selbstverständlich keine Kosten. In Hamburg gibt es zwei Erstberatungsstellen: Arbeit und Leben Hamburg (Billenetz) und das Bildungswerk der Wirtschaft

Erfüllen Sie die Förderkriterien, so wird im Anschluss ein Beratungsscheck für die Prozessberatung ausgestellt und wir können mit der Arbeit beginnen.

Sie möchten mehr erfahren?

Rufen Sie mich gern an: Tel. 040-64 85 54 09.

Oder Sie vereinbaren über meinen Online-Kalender gleich einen Termin für ein kostenloses Vorgespräch. Wenn Sie mir vorab eine Frage schicken möchten, verwenden Sie gern mein Kontaktformular.

Nachtrag: Seit dem 31.07.2018 bin ich zusätzlich als Prozessberaterin für das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) autorisiert.Schwerpunkt dieses neuen Programmzweigs ist die Digitalisierung. Mehr dazu lesen Sie hier …

6. Dezember 2017|

Interview „Teambuilding findet in virtuellen Teams nicht automatisch statt“

Wie gelingt die Zusammenarbeit auf Distanz? Dieses Thema beschäftigt mich schon viele Jahre. Ich gebe regelmäßig Seminare und Workshops dazu, am 27. September erstmalig auch ein Webinar für den Buchreport.

Einige zentrale Fragen dazu, wie virtuelle Teams erfolgreich zusammenarbeiten können, hat mir die Redaktion vorab gestellt.

Das vollständige Interview:

https://www.buchreport.de/2017/09/12/teambuilding-findet-in-virtuellen-teams-nicht-automatisch-statt/

19. September 2017|

Mein neues Online-Angebot: Biztopia unterstützt Unternehmer, Freiberufler und Solopreneure beim sinnvollen Wachstum

Pressemitteilung

Hamburg, 4. Juli 2017: Heute startet Biztopia, ein innovatives Online-Angebot speziell für Inhaberinnen und Inhaber kleinerer Firmen. Unter www.biztopia.de finden Unternehmer, Freiberufler und andere Selbständige ab sofort viele wertvolle Dinge, die sie dabei unterstützen, ihr Business sinnvoll wachsen zu lassen.

Hierzu zählt neben praxisnahen Impulsen in regelmäßigen Blog- und Podcast-Beiträgen eine wachsende Bibliothek mit Arbeitsblättern. Diese Worksheets können kostenlos heruntergeladen werden. Das neue Angebot schließt eine Lücke: Während es für Startups und andere Gründer zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten gibt und größere Firmen oft spezialisierte Unternehmensberatungen zu Rate ziehen, sind kleiner Unternehmen häufig auf sich gestellt. Wer sein Business weiterentwickeln möchte, sei es aufgrund einer akuten Krise oder aus Freude am Wachstum, für den bietet Biztopia eine Fundgrube an Materialien und individuelle Unterstützung.

Entwickelt wurde das Angebot von Nina Kreutzfeldt. Die langjährige Unternehmerin berät als Business und Unternehmercoach häufig Selbständige. „Mit Biztopia möchte ich Menschen, die beruflich auf eigenen Beinen stehen, einen Pool an Impulsen, Tools und Materialien an die Hand geben, mit denen sie zunächst einmal eigenständig im Sinne von ‚Do-it-yourself‘ starten können,“ erläutert sie. „Die allermeisten brauchen keine Antworten von der Stange, sondern selbst gestaltete Lösungen, die zu ihnen persönlich passen. Die abgestimmt sind auf ihre Stärken, Bedürfnisse und Lebensziele.“ Wer sich dabei persönliche Unterstützung wünscht, für den gibt es ein Premium-Angebot sowie individuelle Coaching-Möglichkeiten.

Herzstück von Biztopia ist eine speziell für kleinere Unternehmen, Freiberufler und Solopreneure entwickelte Analyse zur Standortbestimmung. Anhand von sechs Dimensionen wird zunächst der Status quo betrachtet. Hierzu wird geprüft, wo jemand mit seinem Unternehmen bzw. seiner Freiberuflichkeit aktuell steht und in welchen Bereichen er ansetzen könnte, um sein Business entsprechend seiner Ziele und Bedürfnisse weiterzuentwickeln. Anschließend werden im persönlichen Dialog passgenaue Lösungen entwickelt. Die komplette Biztopia-Analyse ist Teil des Premium-Angebots. Einen Ausschnitt daraus sowie einen Leitfaden für eine eigenständige Momentaufnahme gibt es kostenlos für alle, die sich bei Biztopia neu registrieren.

Biztopia – Lass dein Business sinnvoll wachsen

4. Juli 2017|

Interview zum Thema „Gute Entscheidungen“

Wie trifft man nachhaltig gute Entscheidungen? Im Interview mit Mobil-e, dem Online-Magazin der BKK Mobil Oil, habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht.

  • Was macht es uns oft so schwer, Entscheidungen zu treffen?
  • Sollte man lieber auf den Kopf oder auf den Bauch hören?
  • Wie lange sollte man sich Zeit für eine Entscheidung lassen?

Meine Antworten auf diese Fragen sowie das vollständige Interview lesen Sie hier:
Mit Kopf und Bauchgefühl: So treffen Sie Entscheidungen

30. Juni 2017|

Buchreport-Webinar: Virtuelle Teams – So gelingt die Zusammenarbeit auf Distanz

Regelmäßig biete ich Seminare und Workshops zur virtuellen Führung an. Am 27. September 2017 findet nun mein erstes Webinar zu dem Themenbereich statt: „Virtuelle Teams – So gelingt die Zusammenarbeit auf Distanz“. Veranstalter ist der Buchreport, die Fachzeitschrift für die gesamte Buchbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Da ich selbst aus der Branche stamme, freue ich mich besonders über diese Gelegenheit und bin schon gespannt auf die Fragen der Teilnehmenden.

Virtuelle Teams spielen in vielen Firmen eine immer wichtigere Rolle: Häufig über Länder und Kontinente, Sprachen, Zeitzonen und Kulturen hinweg arbeiten Menschen gemeinsam an einer Aufgabe oder einem Projekt. Das Besondere: Sie treffen sich dabei selten oder nie persönlich, tauschen sich stattdessen über das Telefon und eine Vielzahl elektronischer Medien aus. Solche Teams bieten ganz klar viele Vorteile, stellen aber die darin zusammenarbeitenden Mitarbeiter auch immer wieder vor große Herausforderungen. Worin diese bestehen und v.a. wie man diesen erfolgreich begegnen kann, darum geht es in dem einstündigen Webinar.

Weitere Informationen

29. Juni 2017|

BIZTOPIA wächst und wird erwachsen: Mein Angebot für Unternehmer, die ihr Business sinnvoll weiterentwickeln wollen, wird eigenständig

Es ist soweit: Biztopia ist den Kinderschuhen entwachsen, braucht mehr Platz und zieht von www.kreutzfeldt-coaching.de um auf eine eigene Website. Gestartet habe ich Biztopia im letzten August als Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihr eigenes Business sinnvoll wachsen lassen möchten. Sinnvoll, das heißt für mich: so, wie es zu ihnen passt. Parallel habe ich mich hier im Blog mit denselben Themen beschäftigt.

Ab sofort gibt es unter www.biztopia.de nun ein eigenständiges Biztopia-Angebot. Alle passenden Beiträge aus meinem Blog sind dorthin umgezogen, zudem habe ich mein Angebot für Unternehmer, Freiberufler und andere Selbständige weiter ausgebaut: Alle, die ihr Business sinnvoll weiterentwickeln möchten, finden bei Biztopia jetzt eine wachsende Bibliothek mit Arbeitsblättern und weiteren Materialien zum Herunterladen: die Biztopia-Collection. Schreibe ich Blogbeiträge zu anderen Themen, dann erscheinen sie natürlich weiterhin auf dem bisherigen Blog.

Schon bald wird es bei Biztopia darüber hinaus eine ganzheitliche Analyse geben, die anhand von sechs Dimensionen zeigt, wo jemand mit seinem Unternehmen gerade steht. Diese Analyse im Rahmen spezieller Biztopia-Premium-Angebote wird dann ebenso wie das individuelle Business Coaching zu einem fairen Preis zu haben sein. Die anderen Inhalte biete ich weiterhin kostenlos an, um sie möglichst vielen interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern zugänglich zu machen.

Übrigens, vielleicht haben Sie sich gefragt, wie ich auf den Namen Biztopia gekommen bin? Biztopia steht für die Kombination aus Business + Utopia. Das Wort „Utopia“ stammt ursprünglich von Thomas Morus, der den Begriff vor gut 500 Jahren geprägt hat. Genau wie er damals verstehe ich unter „Utopia“ etwas Ideales (und keinen negativen, weil unerfüllbaren Wunschtraum). Dieses Ideale ist die Vision für das eigene Business.

Biztopia beschreibt somit zweierlei: Es ist ein Online-Angebot und gleichzeitig die persönliche Wunschvorstellung für das eigene Unternehmen. Den Weg hin zu diesem Ideal erleben wir als sinnvolles Wachstum, wenn es eine Entwicklung ist, die tatsächlich zu uns persönlich, zu unseren Werten, Motiven und Bedürfnissen passt. Somit sieht das persönliche Biztopia für jeden etwas anders aus. Und ich finde: Das ist auch gut so.

Ab sofort bündele ich also alle meine Inhalte, die Menschen auf dem Weg zu ihrem eigenen Biztopia unterstützen können, auf der neuen Seite.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

11. Mai 2017|